Vorschlag zur Überarbeitung der Justiz-Fraktion

Test

  • Ich habe mir mal Gedanken zur aktuellen Situation der Justiz-Fraktion. Für mich persönlich ist die Justiz aktuell nicht wirklich so gestaltet dass es Sinn macht. Aktuell läuft das in etwa so ab:


    1. Cops geben Infos zu Straftaten oder Vorwürfen einer Person an die Justiz weiter (evtl. inklusive des Beschuldigten) >> Die Unschuld muss vom Beschuldigtem selbst bewiesen werden, was oft ziemlich schwierig bis unmöglich ist
    2. Die Justiz überprüft die Anschuldigungen und geht damit auf den Beschuldigten zu. Im Anschluss wird ein Strafmaß ermittelt dass in der Regel ein Bußgeld nach zieht und evtl. eine kurze Gefängnisstrafe. Das Bußgeld muss bezahlt werden oder es wird mit Pfändung gedroht.
    3. Im Falle einer Gefängnisstrafe ist diese meistens so kurz dass es für Gang-Mitglieder nicht wirklich Sinn macht die Person aus der JVA zu befreien.
    4. Die Justiz ist aktuell gefühlt 75% der Zeit im Leerlauf und hat keine richtige Aufgabe (Abgesehen von Blitzern aufstellen)


    Mein Vorschlag zur "Reformation" der Justiz:


    1. Cops geben Infos zu Straftaten oder Vorwürfen einer Person an die Justiz weiter (evtl. inklusive des Beschuldigten) >> Hier würde ich tatsächlich die aktuelle Vorgehensweise erstmal bei behalten, sofern die folgenden Punkte so umgesetzt werden
    2. Die Justiz überprüft die Anschuldigungen und geht damit auf den Beschuldigten zu. Im Anschluss wird ein Strafmaß ermittelt dass bis zu einem gewissen Punkt noch mit einem Ersatz-Bußgeld beglichen werden kann und ab dann nur noch mit dem Gefängnis bestraft wird, welches am Besten in das Landgericht integriert wird (D.h. z.B. ab Mord wird kein Bußgeld mehr angeboten und die Reise geht erstmal in die JVA). >> Das Bußgeld wäre nicht mehr zwingend zu bezahlen, man hat dafür aber längere Haftstrafen (Ich würde erstmal 1h - 1.5h ansetzen als Maximal-Strafe).
    3. Im Falle einer Gefängnisstrafe könnte es Sinn machen den Member aus der JVA zu befreien.
    4. Die Justiz hätte damit mehr aktive Aufgaben, da ein Befreiungsversuch so deutlich mehr Sinn macht für Gangs.


    Mit den Anpassungen würde die Justiz noch etwas mehr in den Spielfluss eingebunden werden als es aktuell der Fall ist. Zusätzlich würde der Gefängnisausbruch wieder mehr in den Fokus der illegalen Gangs kommen und so als größeres Event wieder mehr an Bedeutung gewinnen, wodurch wieder neue Situationen zwischen Polizei, Zivs und vor Allem auch Justiz entstehen können.


    Ich denke einige Kritiken an der oben beschriebenen Optimierung werden sich auf die wegfallenden Strafkosten für Zivs beziehen, deswegen möchte ich erläutern wieso das nicht der Fall ist. Ein illegaler Ziv der z.B. bei einer Bank gestellt wird hat in der Regel ein Equipment dabei dass im Durchschnitt 150k wert ist (Waffe = 70k - 110k; Mags 10x = 15k; Schraubendreher, Flex, Sprengladung, etc. = ~25k; Rucksack = ~15k; NV = ~12k; Ausparkgebühren für beschlagnahmtes Fahrzeug = ~20k). Zusätzlich muss man mit einrechnen dass der Gefangene in der JVA auch eine Zeit lang kein Geld erwirtschaften kann und sich dass meiner Meinung nach +- die Waage hält zu einem Zwangsbußgeld.


    Ich bin für Kritiken oder Argumentationen offen die für oder gegen mein Konzept sprechen.


    In Liebe Ulf

  • Der einzige Punkt, den ich nicht wirklich verstehe, ist der vierte in den Vorschlägen. Wieso bekommt die Justiz mehr Aufgaben, wenn es zu einem Gefängnisausbruch kommt? Im aktuellen System hat die Justiz damit nichts am Hut und es ist die Aufgabe der Polizei den Straftäter wieder zu schnappen und die Komplizen ebenso dingfest zu machen.

    Ansonsten finde ich die Punkte sehr interessant und stimme dir da rundum zu :)

  • Danke erstmal für deine Vorschläge :)


    Mir fallen auf den ersten Blick zwei wesentliche „Probleme“ auf.

    1. Die Justiz ist in erster Linie nicht dafür zuständig, das Gefängnis vor einem Ausbruch zu schützen, sondern die Polizei

    2. Durch die längeren Haftstrafen wird natürlich den Häftlingen die Möglichkeit genommen in der abzusitzenden Zeit Geld zu erwirtschaften, jedoch auch RP zu führen. Man müsste dazu eine Möglichkeit finden, im Gefängnis mehr RP führen zu können, damit dies nicht noch mehr zu einer Art RP-Entzug wird.

    Hochachtungsvoll,



    Dr. iur. Jay Castello

    Oberstaatsanwalt der Justiz Wiesberg

    Geschäftsführender Partner der Castello & Partner GmbH


  • @Rabe und Castello das habe ich nicht gewusst, ich dachte da die Justiz auch Waffen zur Verfügung hat dass sie die JVA auch verteidigen in erster Instanz. Wenn das Gefängnis in das Landgericht integriert werden würde ich auch sagen das die Justiz da in erster Instanz verteidigen muss.


    @Castello das ist denke ich Ansichtssache. Wenn das Gefängnis ins Landgericht integriert wäre würden auch immer wieder "Wärter" in Kontakt mit den Gefangenen kommen bzw. neue Interaktionen entstehen. Zudem muss ich sagen dass ich auch nicht viele Interaktionen habe wenn ich das Bußgeld wieder erwirtschaften muss und z.B. Paket-Missionen mache, ich denke das würde unter dem Gesichtspunkt ähnlich sein.

  • An sich hat die Justiz Waffen und theoretisch auch die VBA, wo ich sie ausnahmsweise mal sinnvoll fände, allerdings ist es derzeit so und auch nicht anders groß realistisch das die Polizei den Ausbruch „allein“ managed. Man könnte aber sicherlich ggf. über eine Kooperation bei besagten Ereignis reden, allerdings muss sich dann strukturell dabei etwas ändern.

    Das BG ins LG zu verlegen halte ich nicht für schlau. Zum einen wurde das Gefängnis in Kleinstarbeit extra errichtet und zum anderen ist der Sinn der Entfernung dieser beiden Dinger ja die Möglichkeit den Gefangenentransport zu überfallen.

  • Zuerst stimme ich dir in dem Punkt zu, dass es sich manchmal so anfühlt, als ob die Justiz wenig zu tun hat und Verbesserungsvorschläge sind immer gerne gesehen.


    Jedoch ein weiteres Problem das BG teilweise ins Landgericht zu integrieren, ist auch, dass die Leute dann nur herumstehen um ihre Strafe absitzen, anstatt im BG wenigstens eine Aktivität nachzugehen.


    Zudem haben wir ja schon im Gegensatz zu anderen Life-Servern so ein schönes custom Bundesgefängnisgebäude, also den Nutzen des Gebäudes noch weiter zu verringern ist auch etwas schade.


    Das Thema mit dem Ausbruch aus dem Bundesgefängnis wurde auch schon öfters debattiert, da wie du ja erwähnt hast, die Strafen so gering sind, dass ein Ausbruch sich nicht rentiert.


    Ein Lösungsvorschläg zu dem Thema, war beispielsweise ein 2-stündiges kollektives Event (1-mal im Monat oder so) wo sich alle Personen, die über den letzten Monat eine Haftstrafe gesammelt haben (den Personen wird jedoch bei der Abarbeitung die Möglichkeit gegeben auch ihre Haftstrafe jetzt abzusitzen oder an dem Event teilzunehmen), gleichzeitig in das BG gesteckt werden und dort einen Gefängnisalltag simulieren, mit Appell, Sportzeit, Arbeitszeit etc. (Als Inspiration war das Spiel The Escapists angesehen).


    Jedoch ist dieser Vorschlag sehr aufwändig umzusetzen (wenn er überhaupt umsetzbar ist), zudem gibt es das Problem auch mit der Regelmäßigkeit, ob es sich jeden Monat genügen Leute findet dieses Event durchführen zu können


    Aber die Haftzeit zu erhöhen ist auch nicht zielführend, da der einzige Grund dafür ist, eigentlich nur den Ausbruch lohnenswerter zu machen. Wenn jemand jedoch in keiner Gang ist oder die Gang nicht die Mannstärke für einen Ausbruch hat, ist der BG-Aufenthalt nur nervig, da niemand gerne für 1 Stunden das Gleiche machen möchte ohne eine mögliche Interaktion mit anderen Spielern.

  • Hallo Kurt,


    wir haben deine Vorschläge mit Interesse entgegengenommen und werden diese bei uns intern mal bequatschen.


    Vielen Dank für deine Vorschläge.


    Mit freundlichen Grüßen

    Die Leitung der Justiz Wiesberg


    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Klepps

    Bundesrichter am Bundesgericht Wiesberg

    Leiter der Justiz Wiesberg

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